Logging-Richtlinie
Was wir speichern — und wie lange
Das hier ist die vollständige Richtlinie, keine Zusammenfassung. Wenn etwas unklar bleibt, ist das unser Fehler — und wir wollen davon erfahren.
Das zeichnen wir nie auf
- Die Websites und Dienste, die du aufrufst
- Nicht die Domain, nicht die Adresse, nicht den Zeitpunkt.
- Alles, was du tust, sobald du verbunden bist
- Anfragen, Uploads, Downloads, Nachrichten — nichts davon.
- Deine DNS-Anfragen
- Werden im Tunnel aufgelöst und nie auf Platte geschrieben.
- Der Inhalt deines Datenverkehrs
- Verschlüsselt zwischen deinem Gerät und unserem Server. Nichts davon wird mitgeschrieben.
Das speichern wir sieben Tage lang
- Beginn und Ende einer Verbindung
- Um zu erkennen, ob ein Konto an Fremde weiterverkauft wird.
- Die IP-Adresse, von der du dich verbunden hast
- Um Credential Stuffing und Netz-Missbrauch abzuwehren.
- Übertragenes Datenvolumen
- Um das Kontingent deines Tarifs durchzusetzen.
So läuft das Löschen konkret ab
Ein automatischer Job läuft einmal pro Woche und entfernt jeden Eintrag, der älter als sieben Tage ist, aus der Produktionsdatenbank. Kein manueller Eingriff, kein Warten auf eine Anfrage, kein stilles Archivieren auf einem anderen System.
Das klingt technisch, hat aber Gewicht: Fragt jemand nach Daten vom letzten Monat, läuft die Anfrage ins Leere. Wir können nicht herausgeben, was nicht mehr existiert — und genau das Löschen ist der Grund, warum dieser Satz stimmt und nicht bloß gut klingt.
Dein Konto — getrennt davon
Im Kundenbereich liegen deine E-Mail-Adresse, dein Tarif und deine Zahlungshistorie, weil ein Unternehmen dir sonst nichts in Rechnung stellen kann. Diese Daten bleiben, solange du ein Konto hast, plus die Frist, die das Steuerrecht verlangt. Sie liegen getrennt von allem, was mit Verbindungen zu tun hat — und die beiden werden nie zusammengeführt.
Falls sich diese Richtlinie ändert
Jede Änderung, die ausweitet, was wir speichern, kündigen wir an, bevor sie in Kraft tritt — nicht danach. Das Datum auf dieser Seite ändert sich mit. Passt dir die neue Fassung nicht, kündige und verlang den ungenutzten Teil deiner Laufzeit zurück.
Zum Thema Audits
Wir haben diese Richtlinie bisher nicht extern prüfen lassen. Viele VPNs werben mit einem Audit — manche davon schauen sich ein paar Tage lang einen Konfigurations-Snapshot an. Wenn wir eines beauftragen, veröffentlichen wir den vollständigen Bericht, inklusive allem, was dabei herauskommt. Bis dahin ist diese Seite das Versprechen einer Firma, der du noch nicht vertrauen musst. Dosiere dein Vertrauen entsprechend.
Noch Fragen dazu?
Stell sie, bevor du zahlst. Wir beantworten Fragen zur Richtlinie auch Leuten, die noch keine Kunden sind.
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